Unsere Photovoltaik läuft 2,4 kWp

Adelheid es ist soweit, die Anlage läuft und bringt momentan 6-8 kW pro Tag, genug um die größten Strom“fresser“ bei uns zu versorgen. Warmwasserwärmepumpe, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Staubsauger. Ausgenommen ist der E-Herd, weil wir aus Kostengründen nur ein 1-Phasen System gebaut haben.

Groß ist die Anlage nicht wie die reinen Einspeiseanlagen die auf den Dächern so zu finden sind, aber durch den Akkusatz haben wir eine Notstromversorgung, und das war wichtig.

Die Unterkonstruktion, mit Alu-Montageschienen am Dach an die Sparren durchgeschraubt und wasserdicht verklebt.

Oben links der Überspannungsschutz, daneben die DC Sicherungen für die Paneele.
Darunter Links der Wechselrichter mit max. 3kW. In der Mitte die Leitungsabsicherung mit FI und Sicherungsautomat. Rechts der Laderegler mit max. 2,4kW Leisungs und 100A Ladestrom.

Gesteuert wird das Ganze über das „CerboGX“ mit Display von Victron. So sieht man die Erträge und den Verbrauch auf einen Blick. Rot wäre der Netzeingang oder Generatoreingang – jetzt natürlich nicht aktiv.

( Alles was an Geräten blau ist, ist von Victron 😉 )

Die Batterien (ThunderskyWinston) samt Balancer, Sicherheitsmodul und Sicherheitstrennrelais ist von www.factor.de als Selbstbausatz. Das machen eigentlich die Leute die Weltreisemobile haben in ihre Busse oder Trucks zur autarken Versorgung rein.
Das Batteriesystem ist ein 24 Volt System, was für eine stationäre Versorgung eher untypisch ist (meist 48V oder Hochvoltsysteme).
Mit „Staplersteckern“ von ANDERSON kann das System vom Haus getrennt werden, und dann mit dem Wechselrichter auch mobil verwendet werden. Ein bisserl schwer ist der Batteriesatz aber doch, so um die 90kg mit allem drum und dran plus 10 kg für den Wechselrichter.

Die Batterie hat 260Ah was ungefähr 7 kWh entspricht, bei einer Entladung auf 20% können wir ca. 5,6 kW nutzen, tatsächlich entladen wir auf max. 50% um die Batterie natürlich zu schonen und noch etwas Reserve zu haben.
Die Besonderheit der ThunderskyWinston Zellen (mit Yttrium dottiert (LiFeYPo4) ist, dass sie auch unter 0°C geladen werden dürfen und sehr sicher in der Anwendung sind, nicht wie manche Billigsdorferzellen.

So sieht die Batterie im Detail aus, die Boards sind die passiven Balancer mit integrierter Sicherheitsschleife, am Plus gleich die Hauptsicherung.

Die Sicherheitsüberwachung und das Trennrelais, selbst gebaute Busbars (die Abdeckungen sind da noch nicht montiert. Für die DC-Versorgung. einem Meßshunt samt Victron 712 Batteriemonitor, der mittels Steuerkabel ebenfalls am CerboGX hängt.

Und jetzt schauen wir und beobachten wir mal, wie sich das System dann so verhält. Die eine und andere Anpassung wird noch nötig sein, funtioniert aber jetzt schon sehr gut.

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